Rasenmähroboter

Zuerst eine kurze Erklärung warum ein Automower. Es gibt inzwischen eine Menge verschiedene Rasenmähroboter. Manche ganz gut und andere weniger. Da man aber insgesamt doch relativ viel Geld investiert, wollte ich keine Experimente wagen und habe mich deshalb für Husqvarna entschieden. Sie haben einfach die längste Erfahrung in dem Bereich, da es den Automower seit 1998 gibt. Ein weiterer wichtiger Grund ist das demnächst verfügbare Kommunikationsmodul, wodurch es relativ leicht sein wird den Automower in meine Haussteuerung zu integrieren und bei z.B. Sturm automatisch in die Parkposition zu fahren.

Nach einer kurzen Recherche bei Husqvarna ist es ein Automower 315 geworden.

Wichtig war mir, das er über eine Suchschleife und eine ausreichend große Flächenleistung verfügt. Die Suchschleife bzw. Suchkabel ist wichtig um zielsicher einen etwas abgelegenen Bereich zu finden. Die benötigte Flächenleistung sollte man großzügig kalkulieren da sich die Herstellerangabe immer auf einen 24 Stunden Betrieb bezieht. Ich habe ca. 800m² zu mähen und der Automower schafft 1500m² bei einem 24 Stunden Betrieb. In meinem Fall reicht es somit den Automower an 5 Tagen die Woche, von früh um 8 bis abends um 19 Uhr, laufen zu lassen.

Eine weitere Besonderheit ist die Verlegung des Suchkabels. Meinen beiden Rasenbereiche sind durch eine gepflasterte Einfahrt getrennt. Nun wollte ich den Automower nicht ständig hin und her tragen. Also hab beim pflastern der Einfahrt in 8cm Tiefe, Plastik-Leerrohre entlang der Fahrspur des Automowers verlegt.
Insgesamt sind es 3 Leerrohre. Jeweils links und rechts der Fahrspur und eins in der Mitte. Beim verlegen der Begrenzungskabel und der Suchschleife wurden die Kabel einfach durch die Leerrohre gezogen und verbinden somit, über einen schmalen (1,5m) Korridor, die beiden Rasenflächen. Der Automower läuft damit problemlos seit über 1 Jahr.